10. Oktober 2010

Psalm 27,1-14
Suchet den HERRN
(27,1) Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?
Was macht David so furchtlos, selbst wenn er von Feinden, einem ganzen Heer oder Krieg bedroht ist (1-3)? Dieser Psalm ist von David verfasst, der sich durch die Rebellion Absaloms in Bedrängnis befand. In dieser Situation vertraute er auf Gott. Er hatte Frieden in seinem Herzen. Er glaubte an den HERRN als sein Licht, sein Heil und seine Lebenskraft. Er glaubte daran, dass sein Leben in der allmächtigen Hand Gottes war. Unser Leben ist völlig in der Hand Gottes, darum vertrauen wir ihm unser Leben völlig an (Joh 11,25.26). Was ist der einzige Wunsch Davids (4)? Einen einzigen Wunsch, eine Bitte äußert David. Bis zum Ende seines Lebens möchte er die Gegenwart Gottes erleben dürfen. Es ist die Sehnsucht danach, vor Gott stille zu werden, ihm zu begegnen und dadurch so ergriffen zu werden, dass alles andere unwichtig wird. Gott schützte diesen David vor Feinden und errettete ihn. Als David als ein Flüchtling lebte, suchte er Gott von ganzem Herzen. Er bat den HERRN von ganzem Herzen (7.8). Er verließ sich auf den HERRN, als auf die sichtbaren Menschen. Das ist mehr als finanzielle Sicherheit, Gesundheit oder die perfekte Beziehung. Er war gewiss, dass er die Güte des Herrn im Lande der Lebendigen sehen würde.
Gebet: Herr, du bist mein Licht und mein Heil. Lehre mich, deiner zu harren und beharrlich zu beten.
Ein Wort: Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn.